Lexikon

Hier erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um die Materie Internet.

Account
Unter einem Account versteht man die Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox.

Applet
Ein Applet ist ein in einer Programmiersprache - für das Internet vorzugsweise Java - geschriebenes Programm, welches die Seite zum Beispiel animiert.

Back-Bone
Ein Back-Bone ist eine Verbindung eigenständiger Netzwerke oder Teilnetze. Der Back-Bone soll dabei effektive und wirtschaftliche Kommunikation gewährleisten.

Browser
Browser nennt man das Programm, das zur Anzeige von Internetseiten benutzt wird. Es interpretiert dabei den Quelltext und eventuelle weitere Objekte (z.B. Bilder, Ton, Animationen)auf der geladenen Internetseite und stellt diese dar. Die derzeit gängisten Browser sind der Netscape Navigator und der Microsoft Internet Explorer. Daneben existieren allerdings noch viele weitere Browser, die im Internet jedoch nur periphere Bedeutung haben.

Button
Als Button werden allgemein die Schaltflächen auf einer Internetseite oder CD-ROM-Oberfläche bezeichnet, die zur Navigation oder Bedienund der Seiten dienen.

CD-ROM
CD-ROM ist die Abkürzung für Compact Disc - Read only Memory. Auf diesem Datenträger lassen können maximal 650 MB Daten untergebracht werden. Ein Beschreiben der CD-ROm mittels eines CD-Brenners ist jedoch nicht möglich. Zum Beschreiben sind lediglich so genannte CD-R (Recordable) oder CD-RW (Rewriteable) geeignet.

Chat
Ein Chat ist eine Konferenzschaltung im Internet. Angemeldete Nutzer können dabei in Echtzeit Textnachrichten miteinander austauschen.

CSS
Bei CSS (Cascading Style Sheets) handelt es sich um eine Sprache, mit deren Hilfe man (Text-)Formatierungen und Objekteigenschaften auf Internetseiten vornehmen kann.

Domain
Eine gewisse Anzahl von Hosts, die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst sind. Sowohl ein einzelner Host kann eine Domain sein, als auch ein ganzes Netz. So gehören bespielsweise alle Rechner mit der Namensendung ".de" zur Toplevel-Domain Deutschland.

DVD
Die Digital Versatile Disc (fälschlich oft als Digital Video Disc) bezeichnet) ist ein CD-ähnliches Medium, das Datenmengen im Gigabyte-Bereich speichern kann. Es wird aufgrund dieser Eigenschaft heute zur Speicherung von Spielfilmen genutzt.

E-Mail
E-Mail ist die Kurzform von electronic mail. Diese "elektronischen Briefe" können mittels einer speziellen Mailsoftware, z.B. Microsoft Outlook, Netscape Messenger oder Pegasus Mail über das Internet verschickt werden. Neben reinem Text ist es auch möglich mit Ihnen angehängte Dateien zu versenden, was durch den jüngst das Internet überschwemmenden "I-Love-You-Virus" zu trauriger Berühmtheit gelangte.

Extranet
Extranet ist eine Erweiterung des Intranets und ermöglicht Firmen auf externe Einrichtungen zuzugreifen.

Firewall
Englisch für "Feuerschutzwand": Es handelt sich dabei um eine Hard- oder Software, die den Datenfluss zwischen einem öffentlichen und einem privaten Netzwerk kontrolliert und gegen unberechtigte Zugriffe schützt. Im Internet ist diese Firewall häufig als Proxy-Server realisiert.

Flash
Flash-Dateien kommen im Internet zumeist im Format SWF vor. SWF steht für Shockwave File, bei dem es sich um ein relativ neues und inzwischen immer häufiger vorkommendes interaktives Animationsformat für das World Wide Web handelt. Mit Hilfe des Programms macromedia® Flash™ können hierzu vollständig vektorbasierende Animationen mit Tonuntermalung produziert werden, welche selbst bei angestrebter Vollbildschirmdarstellung nur selten die Größe von 250 kB überschreiten. Einmal geladen, steht Ihnen meist das gesamte Web-Angebot augenblicklich zur Verfügung. Zum Anzeigen der Flash-Movies ist das Shockwave-Plugin notwendig, das jedoch mit den aktuellen Browser-Versionen standardmäßig ausgeliefert wird. Falls Sie das Plugin nachrüsten möchten können Sie sich dies auf der Homepage von Macromedia kostenlos downloaden. http://www.macromedia.com/de/software/downloads/.

FTP
Das File Transfer Protocol, kurz FTP, wird zur Übertragung von größeren Datenmengen über das Internet genutzt, beispielsweise zum Überspielen neuer Datenbestände zu einem Webserver oder zum Download der neuesten Browser- oder Treiber-Version.

GIF
Das GIF-Format ist eines der beiden verbreitetsten Grafikformate im WWW. Es wurde für CompuServe entwickelt, als dieses noch neben AOL zu den führenden Online-Systemen zählte. GIF (CompuServe Graphics Interchange Format) wurde speziell für den Online-Gebrauch entwickelt und beschränkt sich auf eine maximal 256 Farben umfassenden Palette. Um die Datenmenge zu reduzieren, bedient es sich der LZW-Komprimierung. In einem GIF können ausgewählte Farben als "transparent" definiert werden. Diese Transparenzen finden besonders dann Anwendung, wenn unregelmäßige Bilder auf einer Internetseite vor einem strukturierten Hintergrund stehen sollen. Neben der statischen Form existieren auch noch die animierten GIFs. Bei diesem Typ werden mehrere GIF-Bilder mit zusätzlichen Informationen in einer Datei gespeichert. Der anzeigende Browser wertet diese als Animation aus und wechselt in vorgegebenen Intervallen die Bilder, so daß ein Animationseffekt entsteht. Zu den Stärken von GIF zählen Bilder mit großen einheitlichen Flächen, wie sie beispielsweise in Logos Verwendung finden. Erst bei solchen Dateien kann LZW seine Stärken richtig ausspielen.

Homepage
Der Begriff Homepage hat im täglichen Sprachgebrauch leider keine eindeutige Bedeutung. Er steht entweder für die Startseite eines Internetauftritts oder fälschlicherweise für den gesamten Internetauftritt, der jedoch korrekterweise als "Website" bezeichnet wird.

Host
Als Host wird ein Rechner oder Server bezeichnet, der dem User Dienste bereitstellt oder eine Datenverbindung geöffnet hat.

HTML
HTML steht für Hypertext Markup Language. Bei HTML handelt es sich in erster Linie um eine einfache Seitenbeschreibungssprache, die für das Beschreiben von Internetseiten geschaffen wurde. Ein Schwerpunkt ist dabei auf den Namensbestandteil Hypertext zu legen. Hypertexte sind computerbasierende Textdokumente, welche Querverbindungen zu anderen Dokumenten oder gekennzeichneten Stellen im selben Dokument in Form sogenannter Hyperlinks enthalten können. Aktueller Standard ist die Version 4. Im Januar 2000 wurde jedoch eine neue Version verabschiedet, die den Namen XHTML 1.0 trägt und die Zukunft der Websites prägen wird. Das "X" steht dabei für die Verwandschaft mit XML, zu dessen Familie das neue HTML gehört.

HTTP
HTTP steht für Hypertext Transfer Protocol und dient als Übertragungsprotokoll im Internet.

Hyper-Link
siehe "Link"

Internet
Das größte Netzwerk der Welt, das aus einer Reihe großer internationaler und nationaler Teilnetze (wie MILnet, NSFnet und CREN) sowie einer unüberschaubaren Menge an regionalen und lokalen Netzen in aller Welt besteht. Sie alle bilden ein einheitliches Netz mit gemeinsamem Adressierungsschema und dem TCP/IP-Protokoll.

Intranet
Ein Intranet ist ein internes Firmennetzwerk, welches auf der Internettechnologie beruht.

Java
Java ist eine plattformunabhängige Programmiersprache, die vom Unternehmen Sun für das Internet entwickelt wurde.

JavaScript
JavaScript ist eine Skriptsprache (eine einfache Programmiersprache), mit deren Hilfe der Funktionsumfang gewöhnlicher HTML-Seiten um interaktive Elemente, z.B. Buttons, die sich verändern, wenn man mit der Maus darüber streicht, erweitert werden kann. Obwohl die Namensgebung einen Zusammenhang vermuten lässt, hat JavaScript nichts mit Java zu tun. Die Übereinstimmung der Namen ist rein zufällig.

JPEG
Die Abkürzunmg JPEG steht für Joint Photographics Experts Group. Neben dem GIF stellt JPEG eines der wichtigsten Bildformate des Webs dar. JPEG kann bis zu 24-bit (16,7 Mio. Farben) umfassende Bilder speichern. Es bietet dabei verschieden starke Kompressionen zur Auswahl, die im Gegensatz zur verlustfreien LZW-Komprimierung des GIF-Formates die Bilddaten zu Gunsten der Dateigröße mehr oder weniger stark beeinflussen. Ähnliche Farben werden zu einer Gesamtfarbe verschmolzen. Die Komprimierung kann von 1:1 bis 1:40 variieren. Bei der Stufe 1:1 bleibt die ursprüngliche Bildqualität vollständig erhalten, die Datei fällt allerdings relativ groß aus. Erhöht man das Kompressionsverhältnis nimmt die Dateigröße ab, die Bildqualität jedoch ebenfalls, was bei mittleren Kompressionen mit dem bloßen Auge jedoch noch kaum auszumachen ist. In großen einfarbigen Flächen neigt das JPEG-Format bei stärkerer Komprimierung zur Bildung von Artefakten d. h., Strukturen, die vorher nicht vorhanden waren. Die Heimat des JPEG ist, analog seiner Stärken im 24-bit-Brereich, die Ablage von Fotos.

Link
Link bedeutet sinngemäß "Verknüpfung". Er stellt einen Verweis auf eine andere Datei oder eine spezifizierte Stelle im selben Dokument dar. Im Internet werden Links (auch Hyper-Links genannt) genutzt, um auf andere Seiten zu verweisen.

MP3
siehe MPEG

MPEG
MPEG steht für Motion Picture Experts Group. Dahinter verbirgt sich ein Kompressionsstandard mittels dessen bewegte Bilder in echtzeit im Internet übertragen werden können. Seit der Erscheinung der DVD dient er auch der Kompression ganzer Spielfilme. Ein Sonderfall ist der MPEG Level 3-Standard (kurz MP3), der auf Audiokompression spezialisiert ist. Im Internet finden sich viele legale und illegale Sites auf denen MP3-Files zum Download bereitstehen.

Online-Dienst
Ein Online-Dienst ist eine Unternehmen mit einem geschlossenen Rechnernetz. Es bietet den User den Zugang ins Internet. Seine Benutzer müssen für die Verwendung Gebührem bezahlen. Dafür ist der Datenbestand organisiert und gepflegt. Die bekanntesten Vertreter sind wohl T-Online, AOL und Compuserve.

PDF
PDF (Portable Document Format) ist das Dateiformat von Adobe Acrobat. PDF-Dokumente sind plattformunabhängig d. h., sie können unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und Computertyp angezeigt werden. Acrobat-Dateien können sowohl für die reine Bildschirmdarstellung genutzt werden (z. B. Onlinehandbücher) oder auch, bei Erfüllung gewisser Voraussetzungen, die Grundlage für professionelle Belichtungen in der Druckvorstufe sein. Neben Bildern können in diesen Dateien auch Schriften eingebettet werden, so daß ein Dokument auch dann fehlerfrei angezeigt werden kann, wenn auf dem anzeigenden Computer die entsprechenden Schriften nicht installiert sind. Im Gegensatz zur HTML ist PDF auch mit typografischen Maßstäben betrachtet äußerst brauchbar, da das PDF-Dokument die Ursprungsdatei, die etwa in den DTP-Programmen Quark Xpress, Adobe Indesign oder Grafikprogrammen wie Corel DRAW und Macromedia Freehand erzeugt wurden, exakt wiedergibt und auch partielle Schriftveränderungen beispielsweise an der Laufweite übernimmt. Das PDF-Format ist somit optimal zum Datenaustausch zu gebrauchen, da der Empfänger nicht über die Ursprungsprogramme verfügen muss, um die Dateien ausdrucken oder belichten zu können, sondern lediglich über den kostenlosen und frei weiterzugebenden Adobe Acrobat Reader, der Teil des Acrobat-Pakets ist. Bei der Nutzung im WWW werden Acrobat-Dokumente im Fenster des verwendeten Browsers angezeigt, sofern ein entsprechendes Plugin installiert wurde. Sie können, wie auch HTML-Dokumente, Hyperlinks beinhalten.

PGP
Pretty Good Privacy codiert E-Mails. Im Gegensatz zu normalen E-Mails sind derart verschlüsselte nur von autorierten Personen zu lesen, die in Besitz des zugehörigen "Schlüssels" (Key) sind.

Plugin
Ein Plugin ist eine optionale Erweiterung zu einem Browser, die es diesem ermöglicht Objekte anzuzeigen oder abzuspielen, die er in seiner Standardkonfiguration nicht hätte verarbeiten können. Plugins können entweder auf der Homepage der jeweiligen Hersteller oder in einigen Fällen auch bei den Browserherstellern bezogen werden.

PNG
PNG, gesprochen "ping": Der neueste und bisher noch kaum verbreitete Vertreter in der Reihe der Internet-Grafikformate sind die PNG (Portable Network Graphics). PNG arbeitet mit allen erdenklichen Farbtiefen zusammen: angefangen von der 1-bit Strichzeichnung bis hin zum 48-bit Highend-Bild und übertrifft somit sogar das JPEG-Format. Abstriche müssen allerdings in Hinsicht auf die Komprimierung gemacht werden, sie beträgt lediglich 10-30 %, verzichtet dabei aber auch auf eine Qualitätssenkung des Bildmaterials. Ähnlich wie beim GIF kann auch das PNG Transparenzen enthalten. Es bleibt abzuwarten, wann das PNG-Format eine seinen Fähigkeiten angemessene Verbreitung im WWW finden wird. Probleme gibt es allerdings bei der Darstellung von PNG-Bildern, die darauf zurückzuführen sind, dass dieses Format erst seit relativ kurzer Zeit verfügbar ist. Der Microsoft Internet Explorer bis zur Version 3 kann PNG nicht darstellen. Netscape soll seit der 4er-Version über PNG-Fähigkeit verfügen, was beim Testen hinterfragt werden musste - die deutsche Version 4.01 des Communicators verweigerte beim Anzeigen der PNG's ihren Dienst. Erst die Installation der Version 4.05 konnte Abhilfe schaffen. Da Sie zukünftig immer häufiger über Bilder des Typs .png stolpern werden, empfiehlt es sich, auf einen Browser der aktuellsten Version umzusteigen, zumal inzwischen sowohl der Microsoft Internet Explorer 5.x, als auch der Netscape Communicator 4.x kostenlos im WWW erhältlich sind. Ganz nebenbei kommen Sie so auch in das Vergnügen der aktuellen HTML-Version 4.

POP3
POP3 ist die dritte Version des Post Office Protocol, das genutz wird, um E-Mails durch das Internet zu transportieren.

Provider
Ein Provider hält Einwahlknoten zur Verfügung, über die man sich ins Internet einwählen kann.

Proxy
Bezeichnungen für einen Netzwerkdienst, der stellvertretend für einen Klienten Netzwerkverbindungen herstellt. Ein HTTP-Proxy besorgt sich auf Anfrage HTML-Seiten stellvertretend für ein Anzeigeprogramm. Durch dieses Prinzip können Zwischenspeicherung und Datenflusskontrolle realisiert werden.

Server
Jeder Internetdienst läuft über einen Server, also Computer, der über eine Datenleitung an das Internet angebunden ist. Damit man ihn findet, muss er eindeutig identifizierbar sein. Aus diesem Grund hat der Server eine festzugwiesene Domain und eine IP-Adresse.

Sitemap
auch Wegweiser genannt. Die Sitemap listet hierarchisch geordnet alle Unterseiten einer Website auf, damit der Benutzer auch ohne die Struktur einer Website auf dem vorgesehenen Weg zu durchlaufen direkt zu einer Unterseite gelangen kann, was z.B. Sinn macht, wenn er die Seite schon mehrmals besucht hat und direkt zur Downloadseite eines bestimmten Produktes gelangen möchte.

URL
Unter der URL (Universal Remote Link) versteht man die Adresse eines Dokumentes im Internet. Eine typische URL hat dabei z.B. die Form http://www.as-ip.de/flash/index.html; das "http://" am Begin der URL verweist dabei auf das zu verwendende Übertragungsprotokoll. Das angeforderte Dokument liegt dabei auf den WWW-Server ("www") bei der Domain "as-ip" in "de" (Deutschland) im Unterverzeichnis "flash" und trägt den Dateinamen "index.htm"

Website
Der Begriff Website wird im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlicherweise oft mit dem Wort Webseite verwechselt. Unter einer Website versteht man den Internetauftritt als Ganzheit. Eine Webseite ist dagegen eine einzelne Seite innerhalb einer Website. Die Homepage oder die Sitemap sind beispielsweise Sonderfälle einer Webseite.

WWW
Die Abkürzung WWW steht für World Wide Web. das World Wide Web ist wohl der am häufigsten genutzte, jedoch nicht der einzige, Teil des Internets. Der Bereich der gestalteten Internetseiten, wie sie wohl alle Internetnutzer kennen -- und zu denen auch diese Homepage -- gehört, zählt dazu. Daneben gibt es allerdings auch noch weitere Bereiche wie FTP oder Mail-Dienste.